{"id":1177,"date":"2019-02-18T19:14:06","date_gmt":"2019-02-18T17:14:06","guid":{"rendered":"https:\/\/saschaberger.com\/?p=1177"},"modified":"2019-11-15T23:42:57","modified_gmt":"2019-11-15T21:42:57","slug":"informationen-daten-und-ihre-guten-beziehungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/saschaberger.com\/en\/2019\/02\/18\/informationen-daten-und-ihre-guten-beziehungen\/","title":{"rendered":"Informationen, Daten und ihre guten Beziehungen"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eDaten- bzw. Informationseigentum\u201c m\u00fcssen neu gedacht und definiert werden. Dieser Gedanke war mir w\u00e4hrend meiner Arbeit an meinem Buch <em><a href=\"https:\/\/saschaberger.com\/book-2\/\">\u201eDigitalotopia \u2013 Sind wir bereit f\u00fcr die (R)Evolution der Wirklichkeit?\u201c<\/a><\/em> gekommen und hat sich bei der \u00dcbersetzung des Buches <em><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/saschaberger.com\/2018\/12\/20\/die-open-revolution\/\" target=\"_blank\">&#8220;The Open Revolution&#8221; von <\/a><\/em><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/saschaberger.com\/2018\/12\/20\/die-open-revolution\/\" target=\"_blank\">Rufus Pollock<\/a> noch weiter vertieft. Die Idee und Kernthese dazu lautet, dass f\u00fcr das digitale Informationszeitalter und f\u00fcr die Einf\u00fchrung einer Open Welt die Definition eines <em>\u201erelationalen Dateneigentums\u201c<\/em> bzw. eines <em>\u201erelationalen geistigen Eigentums\u201c<\/em> eine notwendige S\u00e4ule ist.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst einmal kurz eine Erkl\u00e4rung aus dem <em><a href=\"https:\/\/saschaberger.com\/2018\/12\/20\/die-open-revolution\/\">&#8220;Die Open Revolution&#8221;<\/a><\/em> Buch von Rufus was unter &#8220;Open&#8221; zu verstehen ist (Kapitel 3.2 &#8211; <em>&#8220;Was bedeutet Open? Freiheit zur Nutzung, Weiterentwicklung und Teilen&#8221;<\/em>):<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>&#8220;\u2026Was bedeutet dann \u201eopen\u201c bzw. Offenheit? Nun, Open Information muss mehr sein als nur verf\u00fcgbar. Es sind Informationen, die universell und frei verwendet werden k\u00f6nnen, auf die weiter aufgebaut werden kann und die weitergegeben, also frei geteilt, werden k\u00f6nnen.<\/em><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>Alle drei dieser Bestimmungen sind unerl\u00e4sslich. Damit Informationen als offen bzw. open angesehen werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen sie zun\u00e4chst f\u00fcr uns alle zug\u00e4nglich sein und unentgeltlich genutzt werden k\u00f6nnen. Zweitens m\u00fcssen wir technisch und rechtlich frei sein, darauf uneingeschr\u00e4nkt f\u00fcr unsere eigenen Zwecke aufzubauen. Und schlie\u00dflich m\u00fcssen wir in der Lage sein, die Informationen und alles, was wir darauf aufgebaut haben, mit allen anderen zu teilen\u2026<\/em><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong><em>Nutzung<\/em><\/strong><em> (freier Zugriff), <\/em><strong><em>Weiterverwendung<\/em><\/strong><em> (auch Ver\u00e4ndern) und <\/em><strong><em>Teilen<\/em><\/strong><em> sind die drei Kernmerkmale der Offenheit, wie sie in der Open Definition beschrieben sind: <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/opendefinition.org\/\" target=\"_blank\">https:\/\/opendefinition.org\/<\/a>&#8230;&#8221;<\/em><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Nun wieder zur\u00fcck zum Thema &#8220;Dateneigentum&#8221;. Denn die Frage nach dem <em><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/angela-merkel-und-die-digitalpolitik-das-maerchen-von-der-magischen-datensosse-a-1210302.html\" target=\"_blank\">\u201eDateneigentum\u201c<\/a><\/em> ist bisher nicht klar und abschlie\u00dfend sinnvoll beantwortet. Die Frage nach dem <em>\u201eInformationseigentum\u201c<\/em> wird hingegen in der Regel mit den Konzepten des <em>\u201egeistigen Eigentums\u201c<\/em>, basierend auf Urheber- und Patentrechten, beantwortet. Doch was das genau im Digitalzeitalter bedeutet, sollte erneut tiefer auch informationsphilosophisch, datenphilosophisch, und politisch hinterfragt werden. In j\u00fcngster Zeit starten Politiker wieder den Vorsto\u00df Dateneigentum definieren und festlegen zu wollen. H\u00e4ufig schwingt dabei die Intention mit, die Industrie st\u00e4rken zu wollen, damit sie neue digitale Gesch\u00e4ftsmodelle darauf aufbauen und die Daten monetarisieren kann. Denn die Daten werden dabei h\u00e4ufig als das neue \u00d6l im Informationszeitalter bezeichnet. Wir sollten Daten und auch Informationen jedoch eher verstehen als das neue Grundwasser, welches wir nicht nur als Ressource verbrauchen, sondern um dessen Erhalt, Qualit\u00e4t und Erneuerung wir uns kontinuierlich und verantwortungsvoll als Gemeinschaft heute und in Zukunft k\u00fcmmern m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch geh\u00f6ren beispielsweise die Daten, die ein modernes smartes und vernetztes Automobil generiert, dem Fahrzeugbesitzer oder dem Automobilhersteller? Vielleicht ist es falsch und auch nicht sinnvoll diese Fragen eindeutig beantworten zu wollen. M\u00f6glicherweise sollte die Antwort auf diese Frage eher lauten, dass diese Daten einem neutralen <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/m.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/diginomics\/ein-neutraler-datentreuhaender-fuer-roboterautos-16002462.amp.html?GEPC=s3&amp;__twitter_impression=true\" target=\"_blank\">Daten-Treuh\u00e4nder<\/a> anvertraut werden sollten, der die Interessen von Herstellern und Kunden wahrt. Die Daten stehen jedenfalls in Beziehung zu beiden Parteien. Oder vielleicht sollten die Daten auch allen geh\u00f6ren, womit sie eher Commons, also Gemeingut, w\u00e4ren. Daher lautet meine These, dass eine Art <em>relationales Dateneigentum<\/em> bzw. <em>relationales Informationseigentum<\/em> definiert werden sollte. Um ein <em>relationales Eigentum<\/em> w\u00fcrde es sich handeln, wenn eine Person (nat\u00fcrliche oder juristische und zuk\u00fcnftig vielleicht auch digitale Person) lediglich Eigent\u00fcmer der Personen-Beziehung zu den Daten bzw. Informationen, nicht jedoch Eigent\u00fcmer der Daten selbst, ist. Daten und Informationen w\u00e4ren dann also quasi Offen. D.h. die Daten d\u00fcrften von Dritten genutzt werden, lediglich der Personenbezug m\u00fcsste zumindest zu Lebzeiten unter der Kontrolle der Person selbst, oder der Kontrolle eines Daten-Treuh\u00e4nders liegen und per Default privat sein. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Buch <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/saschaberger.com\/2018\/12\/20\/die-open-revolution\/\" target=\"_blank\">&#8220;Die Open Revolution&#8221;<\/a> wird in Kapitel <em>\u201e3.1 &#8211; Was ist Information?\u201c<\/em> definiert was unter dem Begriff Information im Kontext seines Buches verstanden wird. Es sind prim\u00e4r nicht private Informationen, die \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich sind und eine gewisse geistige Sch\u00f6pfungsh\u00f6he haben, wie beispielsweise Musik, Filme, B\u00fccher, Artikel, Forschungsergebnisse, Wissen, Erkenntnisse, Software, Medikamentenformeln, Kunstwerke und vieles mehr. Dies sind alles Immaterialg\u00fcter die legal oder legitim verkauft oder an Dritte weitergegeben werden k\u00f6nnen. Doch es gibt eben auch Informationen bzw. Daten, die an sich privat sind und auch bleiben sollen. Als Beispiele daf\u00fcr werden private Fotos und E-Mails genannt. Und auch auf diese Art von Daten bzw. Informationen nehme ich nun Bezug, um das Konzept des <em>\u201erelationalen (Daten-)Eigentums\u201c<\/em> weiter zu verdeutlichen. Zun\u00e4chst scheint es n\u00e4mlich logisch, dass nicht jede Information oder jedes Datum \u00f6ffentlich sein sollte. Schlie\u00dflich sollte meine Frau oder mein Patenkind nicht wissen, was sie zu Weihnachten oder zum Geburtstag geschenkt bekommen. Mein Kontoauszug ist auch eine private Sache. Auch mein pers\u00f6nliches Tagebuch ist zun\u00e4chst eine Sache, die nur mich und noch nicht Mals meinen n\u00e4chsten lieben Menschen etwas angeht. Doch die Bedeutung und die Privatheit solcher Informationen bzw. Daten ist vielleicht auch eben nur relativ und kann sich \u00e4ndern. So kann nach dem Tode einer Person dessen Tagebuch f\u00fcr die Familienangeh\u00f6rigen sehr wertvoll sein. Um die Relativit\u00e4t von Privatheit und das Konzept des relationalen Eigentums von Daten bzw. Informationen verst\u00e4ndlicher zu machen, sind im Folgenden zwei Beispiele aufgef\u00fchrt:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erstes Beispiel:<\/strong> Dass historische Aufzeichnungen und erhaltene Schriftwechsel wichtig sind ist klar, denn ohne sie w\u00e4re nicht bekannt, dass C\u00e4sar und Cleopatra ein Paar waren. Und ohne nach seinem Tode aufgetauchte Briefe h\u00e4tten Historiker nicht in Erfahrung gebracht, dass der Philosoph <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Martin_Heidegger\" target=\"_blank\">Martin Heidegger<\/a> eine Liebesbeziehung mit seiner einstigen Studentin, der Politikerin Hanna Arendt hatte. F\u00fcr die Geschichtswissenschaftler von heute und die in der Zukunft sind Big Data und Data Science von wichtiger Bedeutung f\u00fcr die Analyse und Forschung auf Basis digital vorliegender Daten. F\u00fcr Historiker in der Zukunft werden unsere digitalen Spuren wertvolle Ressourcen sein, um Erkenntnisse \u00fcber die Vergangenheit zu gewinnen. Wie haben Menschen gelebt? Was haben sie gedacht? Was hat sie bewegt und was hat sie zu Entscheidungen oder Handlungen motiviert? Die Briefe der Menschen von heute und morgen sind jedoch \u00fcberwiegend Messenger-Nachrichten, Posts oder Tweets. Die europ\u00e4ische Datenschutzgrundverordnung sieht jedoch strenge Regeln f\u00fcr das Zwangsl\u00f6schen von Daten durch Diensteanbieter vor. Historiker m\u00fcssten hier also eigentlich Alarm schlagen. Denn welche Daten sollen Geschichtswissenschaftler im 22. Jahrhundert analysieren, wenn im 21. Jahrhundert jedoch kaum noch Briefe geschrieben werden und alle datenverarbeitenden Dienste beispielsweise die Daten zu den <em>Short-Message<\/em> Nachrichten oder Posts ihrer Nutzer sp\u00e4testens einige Jahre nach deren K\u00fcndigung oder deren Tod l\u00f6schen m\u00fcssen. Geh\u00f6ren den Nutzern von digitalen Diensten \u00fcberhaupt die Daten, die sie durch ihre Nutzung dabei erzeugen? Oder geh\u00f6ren die Daten den Anbietern der Dienste? Den Diensteanbietern sollten diese Daten besser nicht geh\u00f6ren. Denn das h\u00e4tte zur Konsequenz, dass sie nicht verl\u00e4sslich aufgehoben w\u00e4ren oder ein Monopol entstehen k\u00f6nnte. W\u00fcrde ein Dienst beendet werden, weil das Unternehmen vielleicht aufgel\u00f6st wird, dann k\u00f6nnte es passieren, dass die Daten auf dem Elektronikschrott landen. Die Social Media Daten&nbsp; in den H\u00e4nden von Unternehmen wie Facebook hingegen f\u00fchren zu Monopolen und werden zu einer Bedrohung unserer Demokratien. Auch k\u00f6nnte es dazu kommen, dass Historiker solche Daten bei Diensteanbietern teuer einkaufen m\u00fcssten, um f\u00fcr ihre Forschung oder Service Zugriff darauf zu erhalten. Die Eigentumsrechte liegen damit vielleicht eher besser bei allen Menschen, gehen damit insbesondere auf unsere Nachfahren \u00fcber und w\u00e4ren daher so etwas wie Commons, also Allgemeingut. Dann k\u00f6nnten die Daten wenigstens in einem (digitalen) historischen Archiv aufgehoben werden und w\u00fcrden auch Geschichtswissenschaftlern kommender Jahrhunderte als Ressourcen zur Verf\u00fcgung stehen k\u00f6nnen. Ist es daher vielleicht an der Zeit intensiver \u00fcber ein nat\u00fcrlich hochsicheres dezentral aufgebautes <em>Big Data Archiv f\u00fcr historische digitale Daten<\/em> nachzudenken, um die wertvollen von den Menschen im 21. Jahrhundert generierten Daten f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen von Wissenschaftlern und Historikern zum Zwecke der Datenanalyse zur Geschichtsforschung zu erhalten. Sicherlich h\u00e4tte ein solches Archiv mindestens ein Speicherplatz- sowie ein Finanzierungs-Problem zu l\u00f6sen, um Realit\u00e4t werden zu k\u00f6nnen. Auch die Anforderungen an die Sicherheit w\u00fcrden eine gro\u00dfe Herausforderung darstellen. Der Zugriff auf Daten aus dem Archiv d\u00fcrfte nat\u00fcrlich nur unter Einhaltung der gesetzlichen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sperrfrist_(Archivwesen)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Sperr- bzw. Schutzfristen<\/a> erfolgen, wie sie im Archivwesen auch heute insbesondere f\u00fcr personenbezogene Daten gelten. Ein solches Archiv erscheint eine durchaus sinnvolle wenn auch sensible Sache zu sein. Eine fiktive und satirische Geschichte mit Erl\u00e4uterungen findet sich dazu im Artikel <em><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/saschaberger.com\/2018\/06\/03\/the-lost-21st-century-for-the-historical-science-no-big-data-because-of-gdpr-and-data-ownership-regulation\/\" target=\"_blank\">\u201eDas verlorene 21. Jahrhundert f\u00fcr die Geschichtswissenschaften, kein Big Data wegen DSGVO und Dateneigentums-Gesetz?\u201c<\/a> <\/em> (auf <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/www.digitalotopia.net\" target=\"_blank\">www.digitalotopia.net<\/a>).&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zweites Beispiel:<\/strong> Auch am Beispiel der\nmedizinischen Forschung und Behandlung l\u00e4sst sich das Problem der\nDateneigent\u00fcmerschaft weiter veranschaulichen. Nat\u00fcrlich m\u00f6chte vermutlich fast\njeder naiv gedacht irgendwie, dass seine pers\u00f6nlichen Gesundheitsdaten und\nInformationen zu Krankheitsverl\u00e4ufen weitestgehend privat sind. Doch f\u00fcr die\nForschung und Behandlung ist es quasi im Zeitalter von Big Data und auch f\u00fcr\nden Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) unerl\u00e4sslich, dass weltweit\nmaximal viele solcher Daten vorhanden sind und breit genutzt werden k\u00f6nnen. Und\ndas geht nur wenn alle diese Gesundheitsdaten in einer f\u00fcr alle Forschungs- und\nBehandlungseinrichten, seien sie privat oder \u00f6ffentlich, zug\u00e4nglichen\nDatenbanksystem vorliegen. F\u00fcr die Analyse eines radiologischen Bildes mittels\nKI und die Ableitung einer individuell optimalen Therapie bedarf es\nbeispielsweise maximal viele qualitativ hochwertige Vergleichs- bzw.\nReferenzdaten. Ein Mensch k\u00f6nnte diese reichhaltige F\u00fclle der Millionen oder\nvielleicht irgendwann Milliarden Vergleichsdaten \u201emanuell\u201c zwar nicht\nverarbeiten. Doch f\u00fcr eine Maschine, die den menschlichen Arzt oder Forscher\nbei der Analyse unterst\u00fctzt ist das m\u00f6glich. Sie kann ein radiologisches Bild\nmit Millionen solcher Bilder auf der ganzen Welt vergleichen und daher\npotenziell eine optimale Diagnose aus dem Bild erstellen. Das gleiche gilt auch\nf\u00fcr die Daten aus Blutbildern, anderer Vitalparameter oder gar\nLebensgewohnheiten. In der Konsequenz m\u00fcssten pers\u00f6nliche Gesundheitsdaten also\nweitestgehend offen zug\u00e4nglich gemacht werden. Und das einzige was das\nIndividuum dabei nicht m\u00f6chte ist, dass in oder aus diesen Daten die Beziehung\nzur nat\u00fcrlichen Person, also der Personenbezug, erkennbar ist. Und genau hier\nkann das Konzept des <em>relationalen\nDateneigentums<\/em> zum Tragen kommen. In einer idealen digitalen Welt\ngeh\u00f6ren meine Gesundheitsdaten der Welt aller Forscher, \u00c4rzte und anderer\nPatienten. Doch die Beziehung zu diesen Daten, also die Information, dass ein\nbestimmter Satz an Daten genau meiner Person zugeordnet werden kann, geh\u00f6rt mir\nund nur mir. Und im Zweifelsfalle erteile ich meinen behandelnden \u00c4rzten das\nRecht diesen Personenbezug kennen zu d\u00fcrfen, um mich pers\u00f6nlich bestm\u00f6glich\nbehandeln zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Digitalotopia\nist ein Ort in der Zukunft, der so gut sein kann und wird, wie wir ihn\ngestalten. Doch dazu bedarf es neue Regeln und Konzepte dazu, wie Technologien\n&#8211; beispielsweise K\u00fcnstliche Intelligenz, Robotik, Big Data oder Blockchain &#8211;\neingesetzt werden und wie wir mit den auf unserer Welt zur Verf\u00fcgung stehenden\nRessourcen umgehen. Zum einen handelt es sich bei diesen Ressourcen nat\u00fcrlich\num die Natur in Form von beispielsweise Land, Luft, Wasser, Lebewesen oder ab-\nbzw. angebauten Rohstoffen. Zum anderen bezieht sich das nat\u00fcrlich auch auf die\nvon unseren Industrien daraus hergestellten physischen G\u00fcter und\nInfrastrukturen, wie beispielsweise unsere Autos, Smartphones, Stra\u00dfen oder\nH\u00e4user. Und zu guter Letzt sind damit im Digitalzeitalter nat\u00fcrlich auch unsere\ngeschaffenen digitalen bzw. Immaterialg\u00fcter, also Daten und Informationen,\ngemeint.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben einem \u00f6kologisch nachhaltigen Wirtschaften k\u00f6nnte ein weiterer wesentlicher Schl\u00fcssel f\u00fcr ein zuk\u00fcnftiges Digitalotopia, als nachhaltige und humane digitale Utopie, eben darin liegen, welches Verst\u00e4ndnis wir f\u00fcr den Umgang mit den geistigen und dabei insbesondere den digitalen Immaterialg\u00fctern und Daten haben. Dazu sollten die Diskussionen um ein \u201egeistiges Eigentum\u201c bzw. um ein \u201eDateneigentum\u201c durch Diskussionen \u00fcber ein \u201erelationales Dateneigentum\u201c, \u201erelationales Informationseigentum\u201c bzw. ein \u201erelationales geistiges Eigentum\u201c, bei dem die Beziehungen von Personen und Daten bzw. Informationen in den Mittelpunkt r\u00fccken, ersetzt werden. Ein Konzept des relationalen Daten- bzw. Informationseigentums sollte auch das Konzept einer relationalen und damit relativen Privatheit von Daten bzw. Informationen konzeptionell einschlie\u00dfen. F\u00fcr das sichere Managen dieser Relationen zwischen Personen auf der einen Seite und Daten bzw. Informationen auf der anderen Seite, k\u00f6nnen neben legalen Institutionen, die Vertr\u00e4ge sowie Lizenzen aushandeln und die Regularien vorgeben, Technologien wie Big Data, K\u00fcnstliche Intelligenz und Blockchain zum Einsatz kommen. Mittels Big Data und Blockchain k\u00f6nnten die Daten und ihre Relationen gespeichert und verwaltet sowie Vertrauen hergestellt werden. K\u00fcnstlich intelligente Algorithmen, die der Allgemeinheit geh\u00f6ren m\u00fcssten, k\u00f6nnten dazu eingesetzt werden, die Beziehungen, Ver\u00e4nderungen und Nutzung der Daten zu erkennen. So w\u00e4re es dann auch m\u00f6glich ein intelligentes Verg\u00fctungssystem f\u00fcr digitale Daten und Informationen aufzubauen, welches die von Menschen definierten Regeln f\u00fcr die Verg\u00fctung und den Schutz umsetzt. Ganz entsprechend dem Konzept des Verg\u00fctungsrechtssystems in einer &#8220;Open&#8221; Welt, so wie Rufus Pollock es in seinem Buch <em><a href=\"https:\/\/saschaberger.com\/2018\/12\/20\/die-open-revolution\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">&#8220;Open Revolution&#8221;<\/a><\/em> f\u00fcr den Umgang mit Informationen vorsieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nSocial-Media und Blogging Plattform <em>Steemit<\/em>\nbeispielsweise hat basierend auf der Blockchaintechnologie bereits ein\nVerg\u00fctungssystem aufgebaut und geht dabei das Problem der\nContent-Monetarisierung im Internet an. Die Inhalte werden in einer Blockchain\ngespeichert bzw. zumindest in ihr referenziert. Posts, Bewertungen und\nKommentare k\u00f6nnen so \u00fcber die STEEM Dollars (Smart Media Token) entlohnt\nwerden. Die H\u00f6he der Belohnung, die ein Autor durch eine Bewertung eines\nanderen Users erh\u00e4lt, h\u00e4ngt dabei von der Menge an STEEM Power ab, welche\nLetzterer besitzt. Inhalte m\u00fcssen so nicht mehr \u00fcber Werbung oder Premium\nModelle finanziert werden, stattdessen erfolgt die Monetarisierung quasi \u00fcber\ndie Relevanz und Nutzung der Inhalte. So lie\u00dfe sich \u00fcber einen solchen\nMechanismus quasi ein Verg\u00fctungssystem f\u00fcr Immaterialg\u00fcter gew\u00e4hrleisten, wie\nes ein Verg\u00fctungsrechtssystem vors\u00e4he. Die STEEM Dollars werden im \u00dcbrigen als\nBitcoins ausgezahlt. <\/p>\n\n\n\n<p>Zuk\u00fcnftig im Zeitalter von Open Information mit einem Verg\u00fctungsrechtssystem w\u00fcrde sich das Verhalten der Sch\u00f6pfer von Informationen dahingehend umdrehen, dass sie nicht mehr bestrebt w\u00e4ren, wie heute ihre Informationen zu sch\u00fctzen und daher eher geschlossen zu halten, um eine Monetarisierung sicherzustellen. Stattdessen w\u00fcrde sich das proaktive, freie und offene Bereitstellen der Daten lohnen, da dann eine Verg\u00fctung oder Attribuierung unmittelbar erfolgen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Konzept, welches den Personenbezug zu Daten konzeptionell adressiert, dabei zwar die Dateneigent\u00fcmerschaft betont und welches das Internet in Bezug auf Dateneigentum, Datenschutz und Datennutzung demokratisieren will, ist das von Tim Berners-Lee, dem Begr\u00fcnder des <em>World Wide Web<\/em>, ins Leben gerufene Projekt <a href=\"https:\/\/medium.com\/@timberners_lee\/one-small-step-for-the-web-87f92217d085\"><em>Solid<\/em><\/a><sup><a href=\"https:\/\/d.docs.live.net\/0a16b230196bd5b3\/Dokumente\/Buch\/The%20Open%20Revolution\/The%20relational%20Open%20Revolution%20EN%202%20DE%2020181213.docx#_ftn5\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">]<\/a><\/sup> (abgeleitet von <em>&#8220;Social Linked Data&#8221;<\/em>). <em>Solid<\/em> ist ein vorgeschlagener Satz von Konventionen und Werkzeugen f\u00fcr den Aufbau dezentraler sozialer Anwendungen, die auf dem <em>Linked Data<\/em> Prinzipien (<em>vernetzte Daten<\/em>) basieren. <em>Solid<\/em> ist modular und erweiterbar und st\u00fctzt sich so weit wie m\u00f6glich auf bestehende W3C-Standards und -Protokolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Solid\nbasiert dabei auf drei Hauptprinzipien:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><strong>Echter\n     Datenbesitz<\/strong>:\n     Die Benutzer sollten die Freiheit haben zu w\u00e4hlen, wo sich ihre Daten\n     befinden und wer darauf zugreifen darf. Dazu sollen die Daten der\n     jeweiligen Benutzer in sogenannten <em>Pods (&#8220;Personal Online Data\n     Stores&#8221;)<\/em>\n     gespeichert werden, die der vollst\u00e4ndigen Kontrolle der Benutzer bzw.\n     Dateneigent\u00fcmer unterstehen. Die <em>Pods<\/em> k\u00f6nnen entweder auf einem eigenen Server liegen\n     oder von einem Dienstleister bereitgestellt werden. Durch die Entkopplung\n     von Inhalten von der eigentlichen Anwendung gewinnen die Anwender die\n     Hoheit \u00fcber ihre Daten zur\u00fcck.<\/li><li><strong>Modularer\n     Aufbau<\/strong>: Da\n     Anwendungen von den Daten, die sie produzieren, entkoppelt sind, k\u00f6nnen\n     Benutzer die Bindung zu Anbietern vermeiden und nahtlos zwischen\n     Anwendungen und Servern f\u00fcr die Speicherung pers\u00f6nlicher Daten wechseln,\n     ohne Daten oder soziale Verbindungen zu verlieren.<\/li><li><strong>Wiederverwendung vorhandener Daten<\/strong>: Entwickler k\u00f6nnen leicht\n     innovativ sein, indem sie neue Apps erstellen oder bestehende Apps\n     verbessern, w\u00e4hrend sie gleichzeitig bestehende Daten, die von anderen\n     Apps erstellt wurden, wiederverwenden.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Vielleicht bringen auch die vielen Diskussionen um die europ\u00e4ische Datenschutzgrundverordnung den Stein ins Rollen die Konzepte zum Dateneigentum bzw. geistigen Eigentum neu und anders zu durchdenken. Eine Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) k\u00f6nnte vielleicht besser durch eine <em>Human Intelligent and Meaningful Data Usage Regulation (HIMDUR) <\/em>ersetzt werden, die eine sichere, intelligente Datennutzung zu humanen und sinnvollen Zwecken regelt. Denn Big Data Anwendungen bed\u00fcrfen einer sicheren und reichhaltigen Datenf\u00fclle. Innovation, Kreativit\u00e4t und Fortschritt brauchen ebenfalls eine Vielfalt offener Daten und offener Informationen. Denn nur mit einer intelligenten Verkn\u00fcpfung von reichlich Daten bzw. Informationen und deren Analyse, beispielsweise in der medizinischen Diagnostik oder Forschung, k\u00f6nnen neue und n\u00fctzliche Erkenntnisse und optimale Behandlungen hervorgebracht werden. Bei einer Daten- bzw. Informationssparsamkeit, bei der Daten bzw. Informationen f\u00fcr eine weitere Nutzung weitestgehend weggeschlossen, der Zugang eingeschr\u00e4nkt ist, sie voneinander in Silos getrennt sind, sie nicht erhoben oder gar gel\u00f6scht werden, ist das nicht m\u00f6glich. Es bedarf also einer humanen, nachhaltigen sowie sinnvollen Nutzung einer reichhaltigen Daten- sowie Informationsf\u00fclle basierend auf Open Konzepten, um die \u00f6konomischen, \u00f6kologischen, politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern.<\/p>\n\n\n\n<p>Es braucht also eine neue \u201eInformationspolitik\u201c bzw. \u201eDigitalpolitik\u201c. Doch &#8220;Informationspolitik&#8221; ist ein Begriff, der kaum verstanden wird, schreibt Rufus Pollock. Mit \u201eInformationspolitik\u201c ist ein politisches Verst\u00e4ndnis von digitalpolitischen Zusammenh\u00e4ngen und politischen Entscheidungen rund um das Thema digitale Information, also auch digitale Immaterialg\u00fcter,&nbsp; gemeint. Die ver\u00f6ffentlichten Manifeste der politischen Parteien erw\u00e4hnen es nur selten, und wenn sie es tun, ist es in der Regel nur, um Dogmen \u00fcber Innovation und Recht auf geistiges Eigentum zu wiederholen. So wird auf europ\u00e4ischer Ebene \u00fcber&nbsp; Artikel \u00a7 13 UrhG (Urheberrechtsgesetz) diskutiert und fataler Weise \u00fcber eine &#8220;Copyright Reform&#8221; gestritten, die r\u00fcckw\u00e4rtsgewandte Leistungsschutzrechte ausweiten und Uploadfilter einf\u00fchren will, statt \u00fcber die Einf\u00fchrung eines fortschrittlichen Verg\u00fctungsrechtssystems nachzudenken, mit dem eine Open Welt m\u00f6glich w\u00e4re. <\/p>\n\n\n\n<p>Wird die digitale Revolution uns eine digitale Diktatur oder eine digitale Demokratie bringen? Bei dieser Frage geht es nicht um Privatsph\u00e4re, \u00dcberwachung, K\u00fcnstliche Intelligenz oder Blockchain (bzw. Distributed Ledger Technologie). Sondern es geht um das Thema Eigentum und dabei insbesondere um geistiges Eigentum bzw. Eigentum von Informationen und Eigentum von Daten in einer digitalen Welt. Einige Antworten dazu sind potenziell Konzepte zu Open Information sowie relationales Dateneigentum bzw. relationales Informationseigentum in Verbindung mit sicheren Konzepten f\u00fcr eine relativen Privatheit von digitalen Daten und Informationen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Es braucht neue Regeln f\u00fcr das Informationszeitalter, denn wir spielen noch nach alten Regeln in einer neuen Welt.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Es ist an der Zeit, dies zu \u00e4ndern.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>M\u00f6ge die politische Macht mit uns sein!<\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDaten- bzw. Informationseigentum\u201c m\u00fcssen neu gedacht und definiert werden. Dieser Gedanke war mir w\u00e4hrend meiner Arbeit an meinem Buch \u201eDigitalotopia \u2013 Sind wir bereit f\u00fcr die (R)Evolution der Wirklichkeit?\u201c gekommen und hat sich bei der \u00dcbersetzung des Buches &#8220;The Open&#x2026; <\/p>\n<p class=\"more-link-container th-uppercase th-text-2xs\"><a href=\"https:\/\/saschaberger.com\/en\/2019\/02\/18\/informationen-daten-und-ihre-guten-beziehungen\/\" class=\"more-link\">Read More <span class=\"screen-reader-text\">Informationen, Daten und ihre guten Beziehungen<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1180,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"_wpas_customize_per_network":false,"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[2710,24932,46913129],"tags":[46913128,46913127],"class_list":["post-1177","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-digital","category-digital-politik","tag-dateneigentum","tag-digital-politik"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"en","enabled_languages":["de","en"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"en":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/saschaberger.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/network-3537401_1920.jpg?fit=1920%2C1280&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p74lUj-iZ","jetpack_likes_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/saschaberger.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1177","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/saschaberger.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/saschaberger.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/saschaberger.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/saschaberger.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1177"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/saschaberger.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1177\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1810,"href":"https:\/\/saschaberger.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1177\/revisions\/1810"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/saschaberger.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1180"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/saschaberger.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/saschaberger.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/saschaberger.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}